
Als erstes entdeckt der Besucher hier das wunderschöne Bett von Madame de Staël, ein Hochzeitsgeschenk an sie, entweder von ihrem Ehemann oder ihrem Vater. Das Bett ist mit Seide aus Lyon überzogen, mit verschieden Symbolen der Liebe und mit Polarsternen, die auf die schwedische Nationalität ihres Ehemannes verweisen, dekoriert.
Jeanne-François-Julie-Adélaïde Bernard, genannt Madame Récamier (1777-1849). Öl auf Tuch von Eulalie Morin.
Über dem Schreibtisch von Herrn Necker ist ein Porträt von Juliette Récamier, Madame de Staëls treuer Freundin, angebracht. Diese trotzte Napoleons verbot nach Coppet zu kommen und wurde demzufolge nach Châlons-sur-Marne ins Exil geschickt.
Madame Necker - Pastell von J.-E. Liotard
Die Wände des Zimmers sind mit Porträts von Familienmitgliedern geschmückt:
Ein Porträt von Madame de Staël, von Firmin Massot. Madame de Staël posiert als Zeichen der Verehrung für ihren Vater neben dessen Büste.
Weiter zu sehen ist ein Porträt von John Rocca, dem zweiten, um 22 Jahre jüngeren Ehemann von Madame de Staël. Auch zwei der Kinder von Madame de Staël, Auguste und Albertine, sind hier zu sehen. Auf der linken Seite des Bettes können wir eine wunderschöne Kommode, hergestellt von der berühmten Tischlerfamilie Hache aus Grenoble bestaunen, sowie ein Schmuckkästchen im florentinischen Stiel aus dem 17. Jahrhundert.
