Das Schloss von Chardonne (en français)

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Beschreibung

Wie so mancher Waadtländer Grundbesitz, ging das Schloss Chardonne zwischen dem XV. und XVI. Jahrhundert in Bernische Hände über. Den Landvögten «Ihrer Exzellenzen» von Bern muss jedoch zu Gute gehalten werden, dass sie zahlreiche Domänen der Waadtländer Rebberge renoviert, vergrössert und ins beste Licht gesetzt haben.

Dies war auch in Chardonne der Fall, unter der Herrschaft der Sturler, de Watteville und de Muralt. Letztgenannte Familie blieb bis in die dreissiger Jahre Besitzer vom Schloss und am 30. Mai 1933 verkaufte Bernard de Muralt seinen Weinberg Emile Obrist (das Schloss selber wurde 1939 der Bundesbank AG verkauft).

Ein «Modell»-Weinberg

Mit einer Fläche von nur 1,7 Hektaren ist der Weinberg des Chateau de Chardonne eines der wertvollsten Kleinodien der Obrist-Domänen. Seit Jahrzehnten wird die Bepflanzung seiner steinhaltigen Erde den besten Weinbauern anvertraut, unter anderem den Ausgezeichneten der Fête des Vignerons. In diesem Rebberg - mit 35 % Hangneigung und einer herrlichen Aussicht auf den Genfersee - wird jeder Rebstock individuell umsorgt, gehegt und gepflegt ... Modell-Weinberg verpflichtet!

Der Wein

«Schade um das Wenige» - jedoch kann der beste Weinberg der Welt nur geben was er hat ! Die kleine Fläche der Domäne, die traditionelle Bebauung, die begrenzte Rendite der alten Rebstöcke machen aus dem Chateau de Chardonne eine Rarität, exklusiv reserviert für die privilegierten Kunden von Obrist Vevey.

(français)

Bibliographie

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©Les châteaux suisses. Die Schweizer Schlösser. The Swiss Castles