Jura : Schloss Asuel (en français)



Asuel

Weitere Luftaufnahmen von Asuel

Beschreibung

Auf einem felsigen Gipfel über dem Dorf von Asuel steht das Schloss als Privateigentum (Herr Jacques Bourquard, Delsberg). Gemäss Quiquerez in 1855, haben die Ruinen des Schlosses Asuel eine erstaunliche Analogie mit den Ruinen des Schlosses Fenis (Vinelz am Rand des Bielersees). Man fand dort eine interessante Menge von Keramiken aus dem 13. und 14. Jahrhundert sowie einige mittelalterliche und moderne Münzen. Das Schloss wird natürlich im Osten von einen ausgesprochenen Abhang und im Süden durch Steilfelsen geschützt. An den anderen Seiten werden drei aufeinander folgende Wälle durch Hügellandschaften getrennt. Die Konstruktion datiert aus dem 11. Jahrhundert. Das Schloss wurde durch das Erdbeben von 1356 zerstört, dann durch die Basler in 1374, aber es wurde jedes mal wieder aufgebaut.

Die Familie Asuel, bekannt während drei Jahrhunderten, starb in 1480 aus mit dem Tod von Jean-Lutholde. Das Schloss wird bereits als Ruine im 16. Jahrhundert erwähnt.

Momentan sieht man die Überreste der Ringmauer und im Norden die Grundmauern eines Rundturms. In der Mitte des Hofs, auf einem Felsenkopf, findet man die Reste eines rechteckigen Mauerwerks, die vielleicht die dem Heiligen Nikolas gewidmete Kapelle war. Auf der Ostseite erkennt man die Spuren eines verlängerten Gebäudes und in der Südwestecke auf dem Gipfel der Felsen die Ruine eines Wachturmes mit einem Kamin in der Westwand.

Eine Legende erzählt, dass die Baroness Adelaide, die in ein schwarzes Schaf verwandelt wurde, einen im Schutt verborgenen Schatz schützte. Dies erklärt die vielen Ausgrabungen des Ortes.

Bibliographie

Home | châteaux du canton | châteaux suisses

©Les châteaux suisses. Die Schweizer Schlösser. The Swiss Castles