
Weitere Luftaufnahmen von Niedergösgen
Die Noblen von "Gozekuovon", erwähnt ab dem Jahre 1161, besetzten zuerst ihren Erbsitz in der Nähe des aktuellen Dorfes von Obergösgen. Gegen 1230 liess Gerhard der Erste das Zentrum der Herrschaft in unmittelbarer Umgebung der Aar verschieben, indem er das Schloss von Niedergösgen bauen liess.
Als sich die Familie Gösgen ausbreitete, ging das Schloss 1382 in die Hände der Grafen von Falkenstein.
Während des ersten Krieges von Zürich wurde es durch die Solothurner in 1444 verwüstet und fiel in dessen Hände mit der gesamten Herrschaft in 1458.
Die Solothurner bauten das Schloss wieder auf und liessen dort einen Vogt bis zum Ende des alten Regimes herrschen.
Dieser Ort wurde von den Franzosen in 1798 angezündet, dann verlassen.
Die derzeitige neo-barocke parochiale Kirche wurde auf diesen Ruinen im Jahre 1903 aufgebaut.
Der Kirchturm der Kirche ist der alte Wachtturm des Schlosses.
Am Boden des Hügels liegen die angefügten Gebäude des Schlosses.
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