Jura : Schloss Coeuve (en français)

Weitere Luftaufnahmen von Coeuve

Nicht weit entfernt von der Quelle der Coeuvate, im Zentrum des Dorfes, steht das Schloss Coeuve, eine sehr bescheidene Konstruktion, errichtet von den Adligen dieses Namens. Früher besass es einen Turm mit den Wappen der Familie und zwei Wohnkörper, umgeben von mit Wasser gefüllten Gräben, zu denen man Zutritt über eine Zugbrücke erhielt. Es gibt nur noch den Turm und ein grosses Gebäude, das als Herberge dient.

 

Die ersten Adligen von Coeuve, die in der Geschichte erwähnt werden, waren Heinrich, Bourcard, Gérard und Etienne. Diese Familie verschwand in 1558, und das Schloss wurde das Eigentum der Brunigkoffen. Im 16. Jahrhundert wurde es an den Fürstbischof von Basel, Christoph de Blarer verkauft. Es wurde eine Zeit lang von den von Gléresse bewohnt, und später von Ramschwag, Berater des Prinzen während den Turbulenzen von 1730 bis 1740. Manchmal verbrachte der Fürstbischof den Sommer in diesem angenehmen Wohnsitz, der in 1792 als nationales Gut verkauft wurde.

Die Waschplätze von Coeuve

In 1754 hielt sich der Fürstbischof Joseph-Wilhelm Rinck de Baldenstein am Schloss Coeuve auf. Er nahm am Guss der Glocke der Kirche teil und spendete etwas von seinem Geld dafür.

In 1755 liess er im Dorf einen neuen Brunnen bauen und überwachte die Arbeiten daran. Es ist gut möglich, dass es sich um die Waschplätze handelt. Diese Waschplätze werden durch eine Quelle versorgt und wurden zur Mitte des 18. Jahrhunderts gebaut. In 1894 wurden sie erneuert. Die Bassins der Becken werden zum Teil durch Blechdächer geschützt, die durch Gusseisenträger unterstützt werden. Man findet dort eine Gedächtnisplatte von 1894 für Léon Henzelin, der Bauträger der Konstruktion der neuen Brunnen.

Bibliographie

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©Les châteaux suisses. Die Schweizer Schlösser. The Swiss Castles