
In 1928
Wenn man Laufen über den Norden verlässt, umgeht man die Abhänge von Blauen und bemerkt das Schloss de la Bourg.
Die Geschichte des Schlosses und der Herrschaft de la Bourg nimmt einen Sonderplatz in der unseres Landes ein. Sein Ursprung ist sehr alt. Das Schloss war bereits in einer Akte von 859 enthalten, in der steht, dass der Kaiser Lothar sich dort aufhalte, um die Gründung und die Privilegien des Klosters von Moutier-Grandval zu bestätigen. In 1168 erhielt Albert I aus Österreich die Herrschaft als Lehen vom Kaisers Friedrich I. Seine Erben verkauften es ein Jahrhundert später an den Bischof von Basel, Heinrich von Neuenburg. Die Kirche von Basel belehnte es an die Familie Biederthan, dann an die er Wessemburg. Diese Vasallen, von Allüren unabhängig, waren dort sozusagen die Souveränen. Sie entsendeten einen Abgeordneten zur Versammlung der Staaten des Bischofs.
Der westliche Teil des Gebäudes ist gut bewahrt; er ist von halbrunder Form; andere Teile waren Gegenstand von mehr oder weniger glücklichen Restaurierungen, aber die Gesamtwirkung des restlichen Schlosses bleibt interessant.


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